Mentoring / Praxisanleitung

Gezielte praktische Anleitung ist eine wichtige Aufgabe von MTA-Berufskolleginnen und –kollegen, damit die ihnen anvertrauten Lernenden in ihrer praktischen Ausbildung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens basierend auf ihrer theoretischen Ausbildung in der Schule die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln.

Mentorinnen/Mentoren verstehen sich als Lernbegleiter in der betrieblich-praktischen Ausbildungsphase der MTA-Ausbildung, reflektieren den Lernenden ihren Lernerfolg und sorgen für eine gute Ausbildungsqualität in der praktischen Ausbildung, die unverzichtbar ist, damit der Nachwuchs an Berufsangehörigen in die Lage versetzt wird, seine Aufgaben künftig kompetent als Kollege/-in auszuüben.  

Gleichzeitig sorgen MentorInnen aber auch für die zielgerichtete Organisation der Schulung sowie die Anleitung der KollegInnen, wenn neue Arbeitsaufgaben (z.B. neue Geräte, neue Abläufe) umzusetzen sind.

  

 

Qualifikationsziel und Zielgruppen

Die Mentoren/-innen & Praxisanleiter/-innen sind in der Lage, Lernende qualifiziert einzuschätzen, zu beurteilen sowie ihr Handeln zu reflektieren. Sie sichern den Lernerfolg, beteiligen sich als Fachpraxisvertreter gemeinsam mit den Lehrenden der Schulen an der staatlichen Abschlussprüfung und stehen mit der Schule regelmäßig im Kontakt. Mentoren/-innen & Praxisanleiter/-innen verfügen daher über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation, d.h. sie entwickeln ein beruflich-pädagogisches Selbstverständnis als Mentoren/-innen & Praxisanleiter/-innen und können Anleitungs- bzw. Schulungssituationen angemessen gestalten sowie fach- und situationsgerecht durchführen und auswerten. Die Weiterbildung richtet sich daher insbesondere an MTLA, MTRA, MTAF oder VMTA, aber auch andere Gesundheitsberufe, die sich auf eine verantwortungsvolle Tätigkeit als Mentoren/-innen & Praxisanleiter/-innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens vorbereiten möchten oder Lehrbeauftragte, die ihre Expertise erweitern und Erfahrung reflektieren wollen.


Lebensbegleitendes Lernen und Karriereförderung

Dass ihnen die Fachweiterbildung neue Berufs- und Karrierechancen bietet, darüber sind sich die meisten Weiterbildungsteilnehmer/-innen und –absolventen/-innen einig. Die  Fachweiterbildung bietet Ihnen vielfältige professionelle Qualifizierungsmöglichkeiten und schafft auch neue Impulse. Egal, ob Sie Ihr Wissen punktuell auf den neuesten Stand bringen wollen oder den Weiterbildungsabschluss als Mentoren/-innen & Praxisanleiter/-innen anstreben – unser Modulkonzept passt sich optimal an Ihre Bedürfnisse an. Sämtliche unserer Angebote sind als berufsbegleitende Präsenzseminare konzipiert und zeichnen sich durch hohe Aktualität und Praxisnähe aus.


Struktur der Weiterbildung Mentoring/Praxisanleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Weiterbildung umfasst mindestens 200 Stunden bestehend aus den Modulen

  • Kommunikation (60 Std.) 
  • Recht (20 Std.) 
  • Mentoring – Anleitung und Schulung in der betrieblichen Praxis (40 Std.) 
  • Mentoring – Anleitung und Schulung in der praktischen Ausbildung (40 Std.)
  • sowie einen Wahlbereich von mindestens 40 Stunden aus sämtlichen Seminaren anderer Fachqualifikationen sowie anderen Seminaren der dvta Bildungsgesellschaft, welche mit Verwertung für den Bereich Mentoring angegeben sind. 

Die Weiterbildung endet mit einem Abschlusskolloquium.

 

Prüfungsmodalitäten

Am Ende der Weiterbildung findet das Abschlusskolloquium statt. Im Abschlusskolloquium muss der/die Prüfungskandidat/-in eine Performanzprüfung (Fallvignette bearbeiten), ein vorbereitetes Einsprechthema referieren sowie eine mündliche Prüfung zu theoretischen Inhalten des Mentorings absolvieren. Das Abschlusskolloquium dauert pro Prüfungskandidat/-in ca. 45 Minuten.

 

Abschluss

Das Abschlusszertifikat (nach bestandener Abschlussprüfung) berechtigt zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung „Mentor/-in & Praxisanleiter/-in (DIW-MTA)“.

 

Teilnahmebedingungen

Zulassung, Seminar- und Prüfungsleistungen und Zertifizierung sind in
der Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für den Weiterbildungslehrgang Mentoring (69,7 KB, pdf)
verbindlich geregelt.

 

Downloads

Modulübersicht Mentoring (pdf; 53 kB) 

Modulplan Mentoring 2016 (pdf, 223 kB)

Prüfungsordnung_Mentoring_01.09.16

Seminare/Module im laufenden Jahr

Weiterbildungslehrgang Praxisanleitung/Mentoring

fachübergreifende und fachspezifische Pflichtmodule (160 Std.)

Kursnr. Titel Zeiten Ort
A110 Kommunikation - Teil 1 Berlin
A120 Kommunikation - Teil 2 Berlin
A130 Kommunikation - Teil 1 Berlin
A140 Kommunikation - Teil 2 Berlin
A150 Kommunikation - Teil 2
A160 Kommunikation - Teil 2
A300 Recht - Grundlagen
A390 Recht - Vertiefung Berlin
A560 Mentoring – Anleitung und Schulung in der praktischen Ausbildung Berlin

Wahlmodule (mind. 40 Std.)

Kursnr. Titel Zeiten Ort
A011 DIN EN ISO 15189 : 2014 -UPDATE: Personalmanagement/Kompetenzmanagement, Validierung/Verifizierung, Messunsicherheit Berlin
A200 Qualitätsmanagement - Basis Berlin
A210 Qualitätsmanagement - Basis Berlin
A220 Qualitätsmanagement - Basis Berlin
A350 Schulrecht - Spezielle Rechtsgebiete für die Institutionen Schule & betriebliche Ausbildungspraxis Dortmund
A400 Statistik Berlin
A410 Statistik Berlin
A420 Statistik Berlin
A700 Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
A710 Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
A711 Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
A712 Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
A730 Praxis wissenschaftlichen Arbeitens
A900 Presenting English for Biomedical Scientists and Radiological Technologists
B490 Hygienemanagement - Grundlagen Berlin
BHä2 Reaktive Veränderungen sowie lymphatische Neoplasien in Blut und Knochenmark Oldenburg
BHä3 Mikroskopische Diagnostik in der Hämatologie (Theorie und Praxis) Oldenburg
BHä5 Mikroskopische Diagnostik: Reaktive Veränderungen, Neoplasien aus dem lymphatischen Formenkreis Oldenburg
BHi2 Enzym- und Immunhistochemie
BHi3 Mikroskopie (Histologie & Histopathologie) Fulda
BHy1 Angewandte Infektionsepidemiologie Berlin
BHy2 Infektionshygiene & Hygienemanagement Berlin
BIB Immunbiologie Heidelberg
BIT1 Spezielle Immunhämatologie Springe
BKC2 Klinische Chemie & Pathobiochemie: Endokrinologie, Hämostaseologie, Entzündung, Tumormarker, POCT-Diagnostik Essen
BKC4 Klinische Chemie & Pathobiochemie: Spezielle klinisch-chemische Diagnostik, exemplarische Befundinterpretationen, Normen, gesetzliche Vorgaben Essen
BMi1 Methoden der medizinischen Mikrobiologie und Infektionsserologie Berlin
BMi2 Methoden der medizinischen Mikrobiologie, Virologie und Infektionsserologie Berlin
BMi3 Spezielle klinische Mikrobiologie mit exemplarischer Befundinterpretation Berlin
BMo1 Molekulare Genetik Berlin
BMo2 Methoden der Molekularbiologie
BMy Spezielle Mykologie Potsdam
E510 Qualitätsmanagement - Vertiefung Berlin
E600 Umwelt- und Energiemanagement - Grundlagen Berlin
E610 Umwelt- und Energiemanagement - Vertiefung Berlin
E700 Risiko- und Arbeitsschutzmanagement - Grundlagen
E710 Risiko- und Arbeitsschutzmanagement - Vertiefung Berlin
E720 Arbeitsschutz- und Risikomanagement - Grundlagen und Vertiefung
E800 Informations- und Informationssicherheitsmanagement - Grundlagen Berlin
E810 Informations- und Informationssicherheitsmanagement - Vertiefung Berlin
E900 Auditing Berlin
G100 Gesundheitsökonomie
G300 Projektmanagement Berlin
G600 Führung, Organisation, Personal- und Organisationsentwicklung Berlin
M170 Informationssysteme in der Radiologie (RIS, KIS, PACS) Stuttgart
P200 Patientennahe Sofortdiagnostik - Schwerpunkt Implementierung - Basisseminar Roche Diagnostics Deutschland GmbH/DEGPM Marketing POC Klinik Sandhofer Strasse 116, 68305 Mannheim (Geb 211, 1. OG)
P300 Patientennahe Sofortdiagnostik - Schwerpunkt Intensivierung (Vertiefung) Berlin
R100 Computertomografie (CT) Perleberg
R130 MR-Diagnostik und MR-Interventionen Berlin
R131 Pädiatrische Magnetresonanztomographie Köln
R145 MR-Sicherheitsexperte/in (MRT) Mönchengladbach
R146 MR-Sicherheitsexperte/in (MRT) Mönchengladbach
R150 Angiografie Heide