Fragen & Antworten

Allgemein

Welchen Umfang haben die Leistungen des DIW-MTA?


Die zu den einzelnen Modulbeschreibungen ausgewiesenen Preise umfassen die Teilnahme an der jeweiligen Seminarveranstaltung, d.h. es ist eine reine Seminarteilnahmegebühr. Um die Kosten für Sie günstig zu halten, umfassen unsere Angebote grundsätzlich keine Verpflegungs- oder Unterkunftsleistungen. Ebenso müssen Sie für die An- und Abreise selbst sorgen. Wir sind jedoch gerne bei der Unterkunftssuche behilflich, um Sie möglichst angenehm durch die Weiterbildung zu lotsen. Mit der Entrichtung der Registrierungsgebühr erhalten Sie kostenfreie Beratung während Ihrer Weiterbildung und können am Studienbegleitkurs kostenfrei teilnehmen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit über unsere Online-Anmeldeplattform StudIP ein Studienbuch als Leitfaden zur Fachqualifikation sowie weitere Formulare und Anträge herunterzuladen. 


Fachqualifikation Biomedizinische Analytik bzw. Radiologietechnologie

Das DIW-MTA bietet seit dem Jahr 2000 die Fortbildung modularisiert an. Was ist der Vorteil?


Der DIW-MTA hat gemeinsam mit dem Deutschen Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (dvta), Berufsverband der MTA-Berufe, das Qualifikationskonzept in Form berufsbegleitender Fachweiterbildungen entwickelt. DIW-MTA und dvta kooperieren daher auch bei der Umsetzung der Fachweiterbildungen und sorgen so für hochwertige und praxisnahe Qualifikationskonzepte. Das Modulsystem ist ein „Baukastensystem“ und ermöglicht eine Weiterbildung nach Maß. So können Sie Ihre Weiterbildung beim DIW-MTA entsprechend Ihrer Ziele und zeitlichen Möglichkeiten selbst gestalten. Zum Beispiel ist es möglich, einzelne Module zu besuchen, den Abschluss einer MTA-Fachqualifikation anzustreben oder ihre Qualifikation in einem berufsspezifischen Studiengang fortzusetzen. Mit der Fachqualifikation im Modulsystem werden im wesentlichen zwei Ziele verfolgt. Zum einen vertieft und erweitert die Fachweiterbildung die Fachexpertise in den verschiedenen Arbeitsfeldern der MTA-Berufe. Zum anderen werden die Teilnehmer befähigt, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sowie fachpraktischer Erfahrungen Leitungs- und Steuerungsaufgaben im mittleren Management im Gesundheitswesen (Gesundheitsbetriebswirtschaft oder POCD-Management) zu übernehmen.

Wie ist das Modulsystem genau aufgebaut?


Das Curriculum für die berufsbegleitende Weiterbildung unterscheidet zwischen Allgemeinen Modulen, Pflicht- und Wahlmodulen. Je nach Fachrichtung (Biomedizinische Analytik, Radiologietechnologie, Funktionsdiagnostik, POCD-Management, Gesundheitsbetriebswirtschaft) sind die Allgemeinen, Pflicht-, und Wahlmodule ausgewiesen. Es gibt aber auch Module (zumeist Allgemeine Module), die qualifikationsübergreifend angeboten werden (z.B. Kommunikation). Streben Sie eine Doppel- oder Mehrfachqualifikationen an, so müssen diese jeweiligen Module natürlich nur einmal belegt werden.

Welche Allgemeinen Module muss ich auf jeden Fall absolvieren, damit ich die Urkunde zum Abschluss erhalte?


Grundsätzlich müssen alle erforderlichen Allgemeinen Module zum Erreichen des Gesamtabschlusses absolviert werden. In der Fachqualifikation Biomedizinische Analytik (Laboratoriumsmedizin) sind drei Module mit einem Gesamtstundenumfang von 100 Stunden, in der Fachqualifikation Radiologietechnologie (Radiologie) drei Module mit einer Gesamtstundenanzahl von 200 Stunden, im Studienlehrgang Gesundheitsbetriebswirtschaft (Leitung/Management) ist das Allgemeine Modul “Kommunikation” und im Studienlehrgang POCD-Management sind zwei Module im Umfang von 80 Stunden zu absolvieren.

Was ist mit Pflichtmodulen gemeint?


Im Pflichtbereich treffen Sie eine Auswahl im Rahmen Ihrer Spezialisierung (Schwerpunktsetzung). Die Pflichtmodule dienen in erster Linie der fachlichen Vertiefung des von Ihnen gewählten Wissensgegenstandes (z.B. Klinische Chemie, & Pathobiochemie, Hämatologie, Radiologische Diagnostik oder Radioonkologie etc.). Die Pflichtmodule umfassen im gesamten Qualifikationsbereich grundsätzlich 240 Stunden in allen Subspezialisierungen der Fachqualifikationen.

Und sind dann Wahlmodule jene, die im Gesamtprogramm zur freien Auswahl stehen?


Ja, denn Wahlmodule können inhaltlich frei gewählt werden. Zertifizierte Anbieter (z.B. dvta Bildungsgesellschaft) gestalten die Fortbildungen, die mit Qualifikationspunkten (ab 2009 mit CME-Punkten) bewertet wurden. Sie können den Inhalt eines Pflichtmoduls in einem Wahlmodul vertiefen; Wahlmodule entsprechend eigenen Interessensgebieten belegen; im Wahlmodul Einblicke in neue Fachgebiete oder Technologien gewinnen; als Wahlmodul den Inhalt eines anderen Pflichtbereichs (DIW-MTA) zusammenstellen, um so die Möglichkeit einer Doppelqualifikation (z.B. Molekularbiologie und Hämatologie bzw. Radiologische Diagnostik und Radioonkologie oder Gesundheitsbetriebswirtschaft und POCD-Management) zu erreichen; die Teilnahme an Kongressen, Fortbildungen, eigenen Vortragsveranstaltungen etc. als so genannte „Freie Veranstaltungen“ bis zu einer Höchstzahl von 300 Fortbildungspunkten (entsprechend 60 CME = continuing medical education credits) im Wahlteil anrechnen lassen. Der Umfang der Wahlmodule hängt von der angestrebten Qualifikation ab. Nähere Angaben dazu finden Sie in der jeweiligen Qualifikationsbeschreibung. Für eine Doppelqualifikation werden zwei Pflichtbereiche absolviert. In diesen Fällen entfällt grundsätzlich der Wahlteil.
Auf den Wahlteil angerechnet werden grundsätzlich nur zertifizierte Fortbildungen, die innerhalb der vergangenen fünf Jahre zum Zeitpunkt der Anmeldung zur Abschlussprüfung absolviert wurden. Fortbildungen nicht-zertifizierter Anbieter können auf Antrag anerkannt werden.

Kann ich Fortbildungen nicht-zertifizierter Anbieter auf die Weiterbildung anrechnen lassen?


Ja! Grundsätzlich können fachlich einschlägige Veranstaltungen nicht-zertifizierter Anbieter (kein ausgewiesener Punktwert [QP/CME] vom dvta/DIW-MTA vorhanden) auf die Weiterbildungsgänge angerechnet werden. Sie müssen jedoch Veranstaltungen nicht-zertifizierter Anbieter vom DIW-MTA/dvta anerkennen lassen. Dazu gibt es einen sog. Antrag auf Gleichwertigkeit. Nach Prüfung der inhaltlichen Gleichwertigkeit wird Ihnen ein Bescheid über die Höhe der CME-Punkte mitgeteilt. Diese Gleichwertigkeitsprüfung ist jedoch gebührenpflichtig (nur im Falle der Anerkennung).

Mit welchem zeitlichen Aufwand muss ich rechnen?


Die Allgemeinen und Pflichtmodule der jeweiligen Qualifikation werden exklusiv vom DIW-MTA angeboten und sind meist zu Wochenend-, Wochen- bzw. Zwei-Wochenseminaren zusammengefasst. Die einzelnen Module umfassen in sich abgeschlossene Themenbereiche, jedoch ist die Reihenfolge der Belegung in der Regel frei wählbar. Es wird jedoch eine Belegungsempfehlung gegeben. Die genaue Stundenzahl finden Sie bei der jeweiligen Modulbeschreibung und im Jahresprogramm.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Registrierung?


Sollten Sie den Gesamtabschluss (Fachqualifikation/Studienlehrgang) anstreben, müssen Sie eine einmalige Registrierungsgebühr entrichten. Mit der Registrierung erhalten Sie das Studienbuch „Dokumentation der beruflichen Qualifikation“, kostenfreie Beratung und haben die Möglichkeit, kostenfrei an den Begleitkursen teilzunehmen. Dieses Studienbuch ist sowohl ein Leitfaden, der Sie durch die Qualifikationsmaßnahme führt und dient der Dokumentation Ihrer absolvierten Module bzw. Zertifikate. Die Registrierung gilt jedoch längstens 5 Jahre. Sollten Sie innerhalb dieser Zeit Ihre Qualifikation nicht abgeschlossen haben, müssen Sie die Gebühr erneut entrichten und ggf. auch noch weitere Module besuchen.

 

Prüfungen

Wie viele Prüfungen kommen auf mich zu?


Die einzelnen Module (Bausteine) schließen jeweils bei mindestens 90%-iger Anwesenheit mit einem Zertifikat ab. Wer den Gesamtabschluss der MTA-Fachqualifikation (Biomedizinische/r Fachanalytiker/-in, Fachradiologietechnologe/-in oder Medizinischer Funktionsdiagnostiker/-in für die jeweilige Subspezialisierung) oder den Studienlehrgang Gesundheitsbetriebswirtschaft bzw. POCD-Management anstrebt, fertigt am Ende der Qualifikation eine Diplomarbeit an und legt eine weitere Fachprüfung ab.

Wie umfangreich ist die Abschlussprüfung?


Die Abschlussprüfung besteht aus einem Prüfungsteil im Umfang von 200 Stunden, der sowohl Selbstlernphasen, die Anfertigung der Diplomarbeit sowie eine weitere Prüfungsleistung (z.B. in Form einer Klausur, mündlichen Prüfung oder Posterpräsentation) umfasst. Dies ist in der jeweiligen Prüfungsordnung geregelt.

Wer sind die Dozenten?


Unser Dozententeam besteht aus erfahrenen Lehrenden aus wissenschaftlichen Instituten von Universitäten und Fachhochschulen sowie Fachpersonen mit einschlägiger Berufspraxis und Expertise in der klinischen Versorgung an Krankenhäusern oder aus der Industrie.

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Zeugnisse und Zertifikate

Was bedeutet Zertifizierung?


Nach erfolgreichem Absolvieren aller erforderlicher Module und bestandener Abschlussprüfung erhält der Absolvent/ die Absolventin die Urkunde zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung, ein Prüfungszeugnis sowie eine Kompetenzbeschreibung zum Weiterbildungsabschluss als Anlage.

Was bedeutet Rezertifizierung?


Absolventen/-innen, die regelmäßig ihr Wissen aktualisieren, haben die Möglichkeit, ein freiwilliges Fortbildungszertifikat zu erwerben (für Mitglieder kostenfrei). Dieses Zertifikat wird gemeinsam mit dem Berufsverband dvta verliehen. Voraussetzung für die Rezertifizierung ist der Nachweis absolvierter, zertifizierter Veranstaltungen (mit CME-Punkten bewertete Fortbildungen) im Umfang von mindestens 90 CME innerhalb 3 Jahren.

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Freistellung und Förderung

Kann ich mich für die Weiterbildung frei stellen lassen?


Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Arbeitgeber reden und versuchen, dies individuell zu regeln. In einigen Bundesländern ist auch Bildungsurlaub möglich. Gerne beraten wir Sie dazu auch! Nehmen Sie bitte dazu Kontakt mit der Geschäftstelle des DIW-MTA in Berlin auf! Sie erreichen uns: Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefon: 030-813 7425 oder per Telefax 030-813 2427! Unsere E-Mail lautet: info@diw-mta.de.

Gibt es Stipendien oder andere Fördermöglichkeiten?


Ja, es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen fördert die Bundesregierung im Rahmen des Programms „Begabtenförderung berufliche Bildung“ besonders erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der bundesgesetzlich geregelten Fachberufe im Gesundheitswesen (alle MTA-Berufe). Anspruchsvolle Weiterbildungsmaßnahmen werden durch Kostenzuschüsse unterstützt und sämtliche Fachqualifikationen und Studienlehrgänge des DIW-MTA werden dabei anerkannt. Zum anderen hat die Firma Siemens einen internationalen Stipendien-Fonds eingerichtet. Die Mittel aus dem Fonds werden in Deutschland dem DIW-MTA als gemeinnütziger Institution zur Vergabe von Stipendien zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei der Geschäftstelle des DIW-MTA in Berlin. Sie erreichen uns: Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefon: 030-813 7425 oder per Telefax 030-813 2427! Unsere E-Mail lautet: info@diw-mta.de.

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